Wissenswertes

Mit Bauernregeln durch’s ganze Jahr

 

„Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag“.
Diest ist nur einer der vielen Volkssprüche, die über das Wetter und die damit verbundenen Folgen für die Landwirtschaft in Reimform existieren.
So heißt es zum Beispiel am 22. April „Gewitter vorm Georgiustag, folgt gewiss noch Kälte nach.“.
Jedoch beziehen sich die meisten dieser Bauernegeln nur auf eine kurzfristige Wettervorhersage.

Zu den besten Bauernregeln gehören wohl Reime wie „Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.“, oder „April macht das, was er will.“. Aber auch Reime wie „Ist der Bauer nicht zu sehen, wird er wohl im Stalle stehen.“, und „Ist Martini (11.11.) trüb und feucht, wird gewiss der Winter leicht.“, oder „Wie der 31. März, so der ganze Herbst.“ gehören wohl zu den Bekanntesten.

So versucht jede Bauernregel, welche über die Jahre beobachtet und weitergegeben wurde, anhand der aktuellen Wetterlage, Vorhersagen für das restliche Jahr zu treffen. Vor Allem für die Monate Januar, März und Mai gibt es sehr viele dieser Reime.
Allerdings sollte dazu auch gesagt sein, dass diese Regeln meist nur für eine bestimmte Region gelten und nie auf das gesamte Land bezogen werden sollte.